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Von den zwei führenden Browsern stehen neue Versionen ins Haus. Wer hat mehr zu bieten? Wir lassen die letzten Betaversionen von Internet Explorer 8 und die finale Version von Firefox 3 gegeneinander antreten.
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Den Internet Explorer 8 kündigt Microsoft mit salbungsvollen Worten an: “Das Leben ohne Web können sich viele Menschen nur noch schwer vorstellen”. Die Firefox-Entwickler halten sich auf der Startseite für Firefox 3 nicht mit der Verkündigung von Vernetzungsphilosophien auf. Stattdessen präsentieren sie praktische “So geht’s los”-Tipps. So unterschiedlich die Vermarktung ausfällt: Beide wurden engagiert überarbeitet. Firefox 3 schaffte es dabei schneller zur Zielgeraden und ist seit Juni verrfügbar. Auf den Internet Explorer 8 hingegen müssen Sie noch etwas warten.
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So gibt es bereits jetzt Erweiterungen, die nur unter Firefox 3 laufen. Sie rüsten Funktionen nach, die der IE 8 dem Community-Browser voraus hat. Zeitgleich mit der Entwicklung selbst rollen bereits die Image-Kampagnen an: Firefox 3 präsentiert sich modern und hip, ein Browser für vernetzte aktive Leute. Microsoft will mit dem zuverlässigen Browser punkten, mit dessen Hilfe die Abhängigkeit des heutigen Geschäftslebens vom Web kein Problem mehr darstellt.
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Wir untersuchen die Versionen anhand von Kriterien, die im modernen Web maßgeblich sind. Dazu gehören Anwendungen wie Mail, Bildergalerien, Weblogs und soziale Netzwerke. Bis zu den Vollversionen von IE 8 und Firefox 3 können sich freilich noch Details ändern, im Großen und Ganzen werden die Browser jedoch so bleiben, wie sie die aktuellen Betas repräsentieren. Wenn Sie selbst testen wollen, beachten Sie bitte: Firefox 3 können Sie neben der Vollversion von Firefox 2 installieren und beide Browser abwechselnd starten. Der Internet Explorer 8 ersetzt jedoch die gegenwärtige IE-Version, ein Parallelbetrieb ist nicht möglich.
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Runde 1: Oberfläche und Bedienung
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Wenn es um die grafische Benutzeroberfläche (GUI - Graphical User Interface) geht, ist die Weiterentwicklung eines Produkts immer ein Kompromiss aus gegensätzlichen Zielvorgaben: Einerseits wollen die Anwender Innovation und neue Funktionen sehen, andererseits die Oberfläche wenigstens wiedererkennen. Am besten ist also eine GUI, die beides erfüllt: Konservativ im Aussehen, aber fortschrittlich im Einsatz, doch wiederum nicht so, dass bisherige Benutzer verschreckt werden. Gibt es so etwas?
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Firefox 3:
Im Prinzip ja - in der Bedienung gibt es nichts, wo sich Anwender umgewöhnen müssen. Doch bereits beim Tippen einiger Buchstaben in die Adresszeile merken Sie, dass jetzt auch Seitentitel vervollständigt werden, nicht nur URLs. Analog zu vielen Web-Anwendungen können Sie für Ihre Lesezeichen auch Tags vergeben und diese für die Eingabe in die Adresszeile verwenden. Dass die Funktionen von Adresszeile, Browser-Verlauf und Lesezeichen zusammengelegt und mit der Tag-Fähigkeit erweitert wurden, ist die größte Neuerung in Firefox 3. Sie drängt sich dem Benutzer aber nicht auf und zwingt ihn nicht, seine Arbeitsweise zu ändern.
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IE 8:
Die Menüleiste ist wieder da und bleibt hoffentlich auch in der Vollversion erhalten! Ansonsten bietet der IE 8 viele Verbesserungen im Detail, etwa im Add-on-Manager. Der große Wurf - wie bei Firefox in der Adresszeile - fehlt aber. Zwei Neuerungen kommen erst dann zum Tragen, wenn es genügend Websites gibt, die sie unterstützen. Wenn Sie ein Stück Text markieren, erscheint darunter eine Schaltfläche mit einem grünen Pfeil, über den Sie die Auswahl an andere Dienste übergeben können, etwa an die Google-Suche. Derzeit lässt sich alternativ der Crawler (www.crawler.com) oder die Windows-Live-Suche zum Nachschlagen verwenden. Weitere Optionen werden hinzukommen, sobald Web-Anbieter dies ebenfalls anbieten. Ebay ist hier Vorreiter: Über die spezielle Startseite http://ie8.ebay.de können Sie Ebay bereits jetzt hinzufügen. Hier finden Sie ebenfalls eine Anwendung für die zweite neue Funktion: Webslices funktionieren ähnlich wie RSS-Feeds, enthalten aber nur Ausschnitte von Web-Seiten, die direkt angezeigt werden, wenn Sie darauf klicken. So können Sie etwa einen bestimmten Ebay-Artikel zur Beobachtung in ein Webslice stecken und es jeweils mit einem Klick öffnen und wieder schließen.
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Zwischenstand:
Diese Runde geht tendenziell an Firefox - nicht weil die Neuerungen im IE 8 zu marginal oder unwichtig wären, sondern weil sie auch im Firefox 3 per Erweiterung nachrüstbar sind. Unterm Strich bekommen Sie bei Firefox mehr geboten.
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Runde 2: Leistung und Starttempo
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Der IE hat durch die enge Verzahnung mit dem System gegenüber Firefox von jeher den Vorteil, nach dem Start von Windows bereits halb geladen und dadurch schneller zur Hand zu sein. Entscheidend ist jedoch nicht die Startzeit, sondern das Verhalten während des Aufenthalts im Web selbst: Auch Verzögerungen im Zehntelsekundenbereich führen schnell dazu, dass sich der Browser zäh anfühlt. Für Web 2.0 ist schnelle Script-Verarbeitung genauso wichtig wie die Leistung der Rendering-Engine, damit der Browser auf interaktiven Seiten nicht zur Bremse wird. Komplizierte Benchmark-Programme sind für das Testen von Browsern nicht vonnöten: Mit Hilfe von Diensten wie Webwait (www.webwait.com) können Sie selbst sehen, wie schnell die Browser die von Ihnen bevorzugten Web-Seiten geladen haben. Sie tippen einfach die zu messende Web-Seite in das Formularfeld und darunter die Angaben, wie oft und in welchem Abstand gemessen werden soll.
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IE 8:
Die neue IE-Version war in unseren Tests im Schnitt anderthalbmal bis doppelt so schnell wie ihr Vorgänger. Auf Web-2.0-Seiten macht sich die schnellere Script-Verarbeitung bemerkbar - interaktive Inhalte werden beim wiederholten Aufruf so schnell geladen, dass sich Web-Anwendungen wie lokale Programme anfühlen.
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Firefox 3:
Für den Konkurrenten gilt das Gleiche wie für den IE 8 - er ist ebenfalls anderthalbfach bis doppelt so schnell. Bei Script-Inhalten ist der Effekt am besten zu beobachten - auch hier haben Sie bei einer Seite wie Google-Mail nicht das Gefühl, im Web zu arbeiten. Gegenüber Firefox 2 ist der Fortschritt enorm.
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Zwischenstand:
Firefox brüstet sich in der Eigenwerbung mit der derzeit besten Geschwindigkeit für das Web und behält damit Recht. Allerdings wird es knapp: Der IE 8 ist ihm so dicht auf den Fersen, dass das Tempo-Argument allein nicht unbedingt für eine Installation von Firefox ausreicht. Für beide Browser gilt, dass der Anwender zur neuen Version wechseln sollte, sobald diese verfügbar ist. Gegenüber den Vorgängern haben beide ordentlich zugelegt.
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Runde 3: Erweiterbarkeit und Wartung
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Werbeblocker, bessere Download-Manager, Ticker in der Statuszeile - es gibt zahlreiche Funktionen, die sich in einen Browser integrieren lassen. Die potenziellen Bedürfnisse aller Anwender kann ein Hersteller alleine kaum abdecken. Als bessere Strategie erweist es sich, eine Schnittstelle für Erweiterungen bereitzustellen, die es der Benutzer-Community so leicht wie möglich macht, eigene Erweiterungen zu entwickeln.
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IE 8:
Erweiterungen für den Internet Explorer haben die Form vom Bibliotheken, also DLL-Dateien. Praktisch bedeutet das, Sie installieren die DLLs wie jede andere Software per Setup-Programm systemweit. Wollen Sie eine Erweiterung zeitweise nicht benutzen, können Sie sie über den Add-on-Manager deaktivieren. Anders als bei der Installation/De-Installation genügen dafür auch normale Benutzerrechte. Wer Erweiterungen für den IE schreiben will, braucht das Rüstzeug wie für jede Software-Entwicklung (Entwicklungsumgebung, Compiler und so weiter).
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Firefox 3:
Firefox erlaubt die Installation von Erweiterungen ins Benutzerprofil, ohne dass Sie Administratorrechte haben müssen. Diese Erweiterungen landen auch nicht im Software-Repositorium von Windows, sondern nur im Add-on-Manager von Firefox. Alternativ lassen sich Add-ons aber auch wie beim IE global für alle Benutzer einrichten, etwa per Setup-Programm oder manuell per Kommandozeile. Erweiterungen lassen sich auch ohne kommerzielle Entwicklungsumgebungen erstellen: Die verwendete Sprache XUL beruht auf XML - dies, Javascript und ein Editor genügen als Ausrüstung; eine installationsfähige XPI-Datei ist schnell erstellt.
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Zwischenstand:
Firefox bietet hier mit seinem offenen Konzept der XPI-Dateien und den verwendbaren Scriptsprachen deutlich mehr: Tausenden von Firefox-Erweiterungen stehen ein Bruchteil an IE-Pendants gegenüber. Die Erweiterungen können Sie auch nutzen, ohne sie systemweit zu installieren. Wirklich Pech haben IE-Freunde allerdings auch nicht: Das Erweiterungspaket IE7Pro, das entgegen seinem Namen auch zum IE 8 kompatibel ist, deckt den Grundbedarf ab. Dazu gehören etwa Werbeblocker, Benutzerscripts, Mausgesten und eine Sitzungsverwaltung.
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Runde 4: Sicherheit und Datenschutz
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Wenn Sie über eine sichere HTTPS-Verbindung online gehen, muss der Browser die dazugehörigen Zertifikate verwalten, ungültige erkennen und geeignete Vorschläge machen, wie er verfahren soll. Schädliche Web-Seiten zu erkennen und gegebenenfalls vor ihnen zu warnen oder sie gleich zu filtern, gehört inzwischen ebenfalls zu den Grundfunktionen eines Browsers. Viele Benutzer zählen dazu auch den Schutz vor Pop-ups sowie die gezielte Rechtevergabe für Javascript und andere aktive Inhalte. Ein sensibles Sicherheitsthema ist die Passwort-Verwaltung, das Ausfüllen von Formularen und die Möglichkeit, beides schnell wieder ungeschehen machen zu können: Auf Befehl soll der Browser nicht nur diese Informationen irreversibel shreddern, sondern bei Bedarf auch den ganzen Verlauf sowie den Cache leeren.
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IE 8:
Was eine Site darf und was nicht, hängt beim Internet Explorer seit Version 5 davon ab, in welche Sicherheitszone der Benutzer sie einsortiert hat - neben den Standard-Rechten für Scripts und andere aktive Inhalte können Sie für bestimmte Websites auch höhere und niedrigere Rechte definieren. Für höhere Rechte sieht die Voreinstellung vor, dass die Seite verschlüsselt übertragen wird, und hierfür müssen die Zertifikate in Ordnung sein. Stimmt damit etwas nicht, zeigt der IE eine Warnseite, auf der Sie sich entscheiden können, ob Sie die Seite wirklich aufrufen wollen. Bei einem von Ihnen ignorierten Fehler färbt sich die Adresszeile zur Warnung rot, solange Sie sich auf der Site befinden. Pop-up- und Phishing-Filter arbeiten unabhängig von diesen Mechanismen und versuchen, Ihnen anhand schwarzer Listen und der Erkennung bestimmter Verhaltensweisen (es öffnet sich etwa ein Pop-up ohne vorherigen Klick) schädliche Seiten vom Leibe zu halten. Die - auf Wunsch selektive - Löschung der Spuren finden Sie als ersten Punkt des Menüs “Extras” unter “Browserverlauf löschen”.
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Firefox 3:
Das Zonenmodell kennt der Firefox nicht - ob Sie Scripts erlauben oder verbieten, gilt global. Andererseits können Sie feiner als beim IE festlegen, was Scripts nie dürfen, obwohl sie allgemein zugelassen sind, etwa das Kontextmenü ersetzen oder den Text in der Statusleiste ändern. Für andere Berechtigungen, etwa um Grafiken zu laden, Cookies zu setzen oder Pop-up-Fenster zu öffnen, gibt es Voreinstellungen sowie Listen mit Ausnahmeregelungen. Wenn bei verschlüsselten Sites die Zertifikate nicht in Ordnung sind, warnt Firefox 3 eindringlich mit mehreren Dialogboxen. Neben der Wahl zwischen “Vorsicht” und “Ignorieren” der Warnungen haben Sie hier außerdem die Möglichkeit, fehlerhaften Zertifikaten für bestimmte Sites einmalig oder dauerhaft eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen: Firefox weist im Laufe dieses Genehmigungsverfahrens darauf hin, dass es für vertrauenswürdige Sites wie eine Bank nicht erforderlich sein darf, es überhaupt durchzuführen. Phishing- und Pop-up-Filter gibt es bei Firefox schon länger, bösartige Inhalte haben kaum eine Chance durchzukommen. Insbesondere beim recht scharf eingestellten Pop-up-Filter müssen Sie vermutlich Ausnahmen zulassen. Zum Löschen der Daten Ihrer Sitzung ist die entsprechende Funktion im Menü “Extras” und per Hotkey Strg + Shift + Entf erreichbar. Sie kann per Einstellung auch dauerhaft so gesetzt werden, dass der Browser beim Schließen des letzten Fensters seine Vergangenheit vergisst - auf Wunsch mit Nachfrage.
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Zwischenstand:
Das Zonenmodell des IE ist eine gute Idee, aber schlecht umgesetzt. Auch in Version 8 ist es umständlich, die Zugehörigkeit einer Website zu konfigurieren: Abgesehen von Firmenumgebungen, in denen die Zone “Intranet” eventuell automatisch erkannt wurde, werden wohl weiterhin nahezu alle IE-Nutzer ausschließlich die Zone “Internet” verwenden. Ansonsten weisen die Sicherheits- und Datenschutzfunktionen beider Browser Unterschiede in der Bedienung auf, bieten aber jeweils vergleichbaren Schutz.
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Runde 5: IE und Firefox zusammen
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Zwei Browser parallel zu verwenden, kann nervtötend sein: Immer dort, wo Sie sich gerade befinden, fehlt das entscheidende Lesezeichen, oder der Browser belästigt Sie beim Start wieder einmal mit einer Frage, ob er denn auf diesem System der Standard sein darf. Bei allem Verständnis für die Konkurrenzsituation beider Hersteller - Sie wollen einfach nur arbeiten, und das geht am besten, wenn sich die unterschiedlichen Produkte um Kooperation bemühen.
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IE 8:
Erstmals in seiner Versionsgeschichte erkennt der IE die Existenz von Firefox offiziell an und bietet bei dessen Vorhandensein an, Lesezeichen, RSS-Feeds und Erweiterungen zu importieren. Das geschieht automatisch beim ersten Start. Der Export funktioniert wie gewohnt über Dateien: bookmarks.html für die Favoriten, cookies.txt für Cookies und feeds.opml für RSS-Feeds, die Firefox importieren kann.
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Firefox 3:
Bis Version 2 bot Firefox nur eine Importfunktion und verließ sich, statt auch einen Export anzubieten, auf den IE, der ja seinerseits Lesezeichen und Einstellungen importieren kann. Durch die bei Firefox 3 neu eingeführte Organisation der Lesezeichen in einer “Places” genannten Datenbankstruktur genügt dies allerdings nicht mehr: Die meisten anderen Browser, inklusive dem IE, kennen als Austauschformat nur die noch aus Netscape-Zeiten herrührende bookmarks.html. Firefox 3 hat die Funktion deshalb nachgerüstet, allerdings gut versteckt in der Bibliothek, dem neuen Lesezeichen-Manager. Dort finden Sie unter “Importieren und Backup” auch den Punkt “Exportieren”.
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Zwischenstand:
Die Konkurrenzsituation geht nicht auf Kosten des Anwenders. Beide Browser machen es dem Anwender inzwischen leicht, ohne Schwierigkeiten abwechselnd das Konkurrenzprodukt zu nutzen. Hier liegen IE 8 und Firefox 3 gleichauf.
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Endstand: Knapper Sieg für Firefox 3
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Die Zeit des funktionsarmen und hoffnungslos veralteten IE 6 ist definitiv Geschichte. Microsoft ist aufgewacht und überlässt der Konkurrenz nicht mehr kampflos das Feld. Version 8 des Windows-Browsers hat aufgeholt, kann allerdings nicht an Firefox 3 vorbeiziehen. Zwar hat Firefox 3 in puncto Geschwindigkeit leichte Nachteile, schlägt den IE 8 aber andererseits in den Kategorien Oberfläche, Bedienung und Erweiterbarkeit.
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